Tagesablauf

In der Regel führen wir den Kontrakturtest montags durch.

Hier eine Zusammenstellung des üblichen Tagesablaufes

  • Falls Ihnen keine andere Zeit angegeben wurde, sollten Sie spätestens um 7.00 auf der chirurgischen Kurzzeitklinik des Univeristätsspital Basel eintreffen.
  • Die Kurzzeitklinik befindet sich im Klinikum 1, im 1. Stock West. Am besten benutzen Sie den Eingang an der Spitalstrasse 21. Dort befindet sich auch ein Informationsschalter.
  • Sie müssen nüchtern erscheinen, das heisst Sie sollten ab Mitternacht nichts mehr gegessen haben. Klare Flüssigkeiten dürfen Sie bis um 05.30 Uhr trinken. Das bedeutet also kein Milchkaffe und kein Frühstück.
  • Auf der Kurzzeitklinik wird Ihnen ein Spitalbett zugewiesen.
  • Sie werden von einem Mitglied des Anästhesieteams besucht und über das Vorgehen bei der Narkose / Operation informiert.
  • Sie werden dann gebeten, die Einverständniserklärung zur Operation zu unterschreiben. Sie können dieses Formular auch herunterladen und schon zu Hause durchlesen und unterschreiben. Bringen Sie das Formular in diesem Falle bitte mit.
  • Sie müssen dann auch die Einverständnis zur Anästhesie unterschreiben und erhalten Informationen zum Verhalten nach der Operation.
  • Ist Ihre Operation nicht als erster Eingriff geplant, so kann der genaue Zeitpunkt des Eingriffes leider nicht vorausgesagt werden. Es ist also durchaus möglich, dass Sie einen Moment warten müssen.
  • Sobal der Operationssaal bereit ist, werden Sie mit dem Bett in den Operationstrakt gefahren.
  • Im Operationssaal wird die Ueberwachung installiert. Dazu gehört: eine Herzüberwachung (EKG), eine Blutdruckmessung, der Sauerstoffgehalt im Blut (Sauerstoffsättigung). Sie erhalten auch eine Infusion in eine Vene (meistens an der Hand).
  • Mit Ihrem Einverständnis wird auch Blut abgenommen, welches wir für genetische Untersuchungen im Rahmen der MH Forschung verwenden möchten.
  • Dann wird die örtliche Betäubung (Regionalanästhesie) vorbereitet und durchgeführt.
  • Zunächst wird die Leistenregion desinfiziert, dann mit einem sterilen Tuch abgedeckt.
  • Mit einer feinen Nadel wird die Haut örtlich betäubt (Lokalanästhesie).
  • Der Nerv, welcher den Oberschenkel versorgt (Nervus femoralis) wird dann in der Tiefe blockiert. Um den Nerven zu finden, setzen wir entweder ein Ultraschallgerät ein, oder wir reizen den Nerv mit einem feinen Strom, sodass es zum Zucken des Muskels oberhalb des Knies kommt. Man kann auch beide Methoden kombinieren.
  • Sobald das Lokalanästhetikum gespritzt wurde, wird das Bein für die Operation gelagert und mit der Desinfektion des Operationsgebietes begonnen.
  • Im Operationssaal wird dann alles steril abgedeckt. Ebenso wird aus Sterilitätsgründen ein 'Vorhang' installiert. Sie können also bei der Operation nicht zuschauen (das heisst, vor allem, sie müssen nicht zuschauen).
  • Bevor operiert wird, testen wir nochmals die Unempfindlichkeit am Bein. Sollten Sie trotz der Regionalanästhesie noch etwas spüren, so können wir Ihnen ein Schmerzmittel spritzen oder eine Vollnarkose durchführen. Selbstverständlich würde die Vollnarkose mit Medikamenten durchgeführt, welche für MH empfindliche Personen sicher sind.
  • Während der Operation können Sie - falls Sie das wünschen - Musik hören. Während der ganzen Zeit werden Sie durch eine Anästhesiefachperson betreut.
  • Nach dem Eingriff bringen wir Sie in den Aufwachraum, welchen Sie jedoch bald wieder verlassen können.
  • Auf der Tageschirurgie kommen Sie wieder ins gleiche Zimmer. Am Mittag erhalten Sie ein kleines Mittagessen und am Nachmittag werden wir Ihnen die Resultate der Muskelbiopsie mitteilen.
  • Um ca. 17 Uhr können Sie dann in Begleitung wieder nach Hause gehen.